focusEnergie erstellt Gemeinwohlbilanz

Nachhaltigkeit ist für uns kein Modewort, sondern Maßstab – in ökologischer, ökonomischer und gesellschaftlicher Hinsicht. Deshalb unterstützen wir aktiv die Gemeinwohlökonomie in Baden-Württemberg.

Können Unternehmen so wirtschaften, dass nicht nur sie selbst davon profitieren, sondern auch das Gemeinwohl steigt? Wir sind davon überzeugt. Von Beginn an verfolgen wir als Unternehmen eine konsequente Nachhaltigkeitsstrategie.
Anfang November veröffentlichten wir deshalb auf einer Veranstaltung der GWÖ Baden-Württemberg unsere Gemeinwohlbilanz, die neben ökonomischen vor allem auch ökologische und gesellschaftliche Faktoren bewertet.

focusEnergie ist damit ein Pionierunternehmen der Gemeinwohlökonomie, einer Initiative, die sich für ein Umdenken in der Wirtschaft zugunsten des Gemeinwohls einsetzt.

Globale Wirtschaft in der Krise

Die globale Wirtschaft ist auf grenzenloses Wachstum ausgerichtet. Unternehmerischer Erfolg wird allein anhand der finanziellen Gewinne gemessen. Um konkurrenzfähig zu bleiben, sind Unternehmen gezwungen, immer billiger zu produzieren. Oft bleiben dabei jedoch Umwelt und Arbeitsbedingungen auf der Strecke.

Kein Wunder, dass die allgemeine Unzufriedenheit wächst. 88 Prozent der Deutschen wünschen sich laut einer Umfrage der Bertelsmann-Stiftung eine „neue Wirtschaftsordnung“.

Gemeinwohl-Ökonomie: Ein Lösungsansatz

Der Österreicher Christian Felber hat dazu einen umfassenden Lösungsansatz gefunden. 2010 rief er die Reformbewegung „Gemeinwohl-Ökonomie“ ins Leben.

Ein zentraler Punkt des Konzepts ist die Gemeinwohl-Bilanz. Sie misst den Erfolg eines Unternehmens anhand seines Beitrags zum Gemeinwohl. Bewertet werden zum Beispiel „Menschenwürde in der Zulieferkette“, „Soziale Haltung im Umgang mit Geldmitteln“ oder „Förderung des ökologischen Verhaltens der Mitarbeiter“. Alle 20 Gemeinwohl-Indikatoren sind hier nachzulesen. Für besonderes Engagement in diesen Bereichen werden Punkte vergeben. Je höher die Punktzahl, desto größer ist der Beitrag des Unternehmens zum Gemeinwohl.

Auch Minuspunkte können vergeben werden, zum Beispiel für Intransparenz des Unternehmens, Verstöße gegen Umweltauflagen oder das Umgehen der Steuerpflicht.

Auf diese Weise werden neue unternehmerische Maßstäbe gesetzt. Die Gemeinwohlökonomie setzt den Menschen in den Mittelpunkt ökonomischen Handelns und fördert dabei Werte wie Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit und Transparenz.

Idee der Transformation

Die Gemeinwohl-Ökonomie ist keine Zukunftsvision, sie wird real umgesetzt. Mittlerweile haben sich in Deutschland 1.700 Unternehmen – darunter auch namenhafte wie Sonnentor, Bioland oder Vaude – angeschlossen.

In den baden-württembergischen Koalitionsvertrag haben es Gemeinwohl-Ökonomie und Gemeinwohl-Bilanz schon geschafft. Auf Seite 15 heißt es im Wortlaut: „Die Koalitionspartner begrüßen neue Formen des Wirtschaftens wie Gemeinwohl-Ökonomien, weil sie als soziale Innovationen die Bürgergesellschaft stärken können.“ Hier erfahren Sie mehr über die Gemeinwohl-Ökonomie in Baden-Württemberg.

Auf europäischer Ebene empfiehlt der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) das Modell der Gemeinwohl-Ökonomie für die breitflächige Etablierung eines ethischen Wirtschaftssystems in ganz Europa.

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