Freiburg, 29. September 2022

focusEnergie erhält MobilSiegel 2022

„Einsatz für noch mehr nachhaltige Mobilität“


Das 2021 eingeführte MobilSiegel zeichnet Unternehmen und Verwaltungen aus der Region für klimafreundliche Mobilität aus. Freiburgs  Oberbürgermeister Martin Horn, die Landrätin Dorothea Störr-Ritter sowie Landrat Hanno Hurth (Emmendingen) übergaben die Urkunden und Preise am Donnerstag, 29. September 2022, auf dem Betriebshof der Freiburger Verkehrs AG. In diesem Jahr erhielten 20 Unternehmen aus Freiburg und den beiden Landkreisen die Auszeichnung.

Durch unsere zentrale Lage, der guten Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, der hohen Anzahl an Fahrrad fahrenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Elektrofahrzeuge im Fuhrpark, sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schon von sich aus für klimafreundliche Mobilität sensibilisiert. Viele unserer internen Meetings – z.B. mit unseren Außendienstmitarbeitern – als auch mit unseren Kunden finden online (z.B. via Teams) statt. Dafür haben wir in die entsprechende Technik und Räumlichkeiten investiert. Für erforderliche Vorort-Termin nutzen wir die Elektrofahrzeuge aus unserem Fuhrpark.

Darüber hinaus arbeiten wir jeden Tag an der klimaneutralen Verkehrswende. Ladestationen für Unternehmen und Privatkunden werden verstärkt nachgefragt und bei unseren Projekten von Anfang an mitgedacht. Nur mit der Kombination aus klimafreundlicher Energieerzeugung und -nutzung ist eine nachhaltige Energie- und Verkehrswende möglich.

Politik würdigt Einsatz gegen Klimawandel und Energiekrise

„Der Dürresommer in diesem Jahr hat uns vor Augen geführt, wie greifbar der Klimawandel bereits jetzt bei uns ist. Außerdem erleben wir gerade eine Energiekrise von historischem Ausmaß. Das alles zeigt uns, dass der Einsatz für noch mehr nachhaltige Mobilität dringend geboten ist“, sagte der Freiburger Oberbürgermeister, Martin Horn bei der Vergabefeier auf dem Betriebshof der Freiburger Verkehrs AG. „Diesen Einsatz würdigen wir mit dem MobilSiegel.“

„Es freut uns, dass viele Betriebe aus ganz unterschiedlichen Branchen kreative Ideen entwickeln, um für ihre Mitarbeitenden bequeme und emissionsarme Mobilitätsangebote zu schaffen. Angesichts des Fachkräftemangels sind diese Angebote auch ein Faktor für Unternehmen, um sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren“, unterstrich die Landrätin Störr-Ritter, die Bedeutung der Auszeichnung.

Landrat Hanno Hurth erklärte darüber hinaus: „Dass sich nach dem erfolgreichen Auftakt des MobilSiegels im vergangenen Jahr zahlreiche weitere Unternehmen um diese Auszeichnung beworben haben zeigt uns, dass nachhaltige Mobilität immer wichtiger wird.“ Mit dem Trend zum Homeoffice ändere sich häufig auch die Wahl der Verkehrsmittel. „Umso wichtiger ist es, dass die Mobilitätsangebote klimafreundlich und flexibel zugleich sind“, betonte Hurth.

VAG-Vorstand Oliver Benz bedankte sich bei allen Teilnehmenden und warb bereits für die nächste Bewerbungsphase für das MobilSiegel 2023. „Als VAG stehen wir nicht nur für vernetzte Mobilitätsangebote – von Bus und Bahn über Frelo bis hin zur digitalen Vernetzung von Car-Sharing-Angeboten. Mit unserer Mobilitätsberatung helfen wir auch Unternehmen dabei, maßgeschneiderte Angebote für ihre Angestellten zu entwickeln.“

Die ungefähr 1,8 Kilogramm schwere Trophäe, die aus ausrangierten Schienenteilen besteht, hatten die Lehrlinge der VAG in der Ausbildungswerkstatt gestaltet. Im Mittelpunkt der Vergabefeier stand nicht nur die Übergabe des MobilSiegels, sondern auch die Vernetzung der Gewinner 2021 mit den diesjährigen Gewinnern, um voneinander zu lernen.


Bild: Philippe Ruß (focusEnergie) und Martin Horn (Freiburgs  Oberbürgermeister Martin Horn, rechts im Bild) bei der Preisverleihung (Bildquelle: Patrick Seeger/Freiburger Verkehrs AG).

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