Photovoltaik

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Eine Anlage für die Zukunft.

 

Werden auch Sie zum Energieerzeuger!

Wer sich und kommende Generationen nachhaltig absichern will, setzt heutzutage auf erneuerbare Energien. Dabei spielt Photovoltaik (PV) eine zentrale Rolle, denn in der Sonne liegt ein unendliches und gleichzeitig kostenloses Energiepotenzial. Ist die Anlage einmal installiert, sind die laufenden Kosten gering. Dennoch sollten Solaranlagen regelmäßig überprüft werden, wenn auch keine größeren Wartungsarbeiten erforderlich sind.

Photovoltaik ist vielseitig einsetzbar

Hallendächer, Ställe, Freiflächen: PV bietet sich auf Flächen jeder Größenordnung an. Welche Anlagengröße und Leistung für Ihren Bedarf am effizientesten ist, erläutern wir direkt am Anfang der Planungsphase.

Produzieren Sie Ihren eigenen Solarstrom.

Mit einer eigenen Photovoltaikanlage können Sie nur profitieren: Angesichts steigender Energiepreise lohnt sich die Investition. Photovoltaik kann auf Ein- und Mehrfamilienhäusern, bei Gewerbebetrieben und Industrieunternehmen zum Einsatz kommen. Auch an Fassaden als Freilandanlage, über Parkplätzen oder schwimmend auf Seen: Photovoltaik ist nahezu überall möglich.

Der Stromertrag der PV-Anlage ist vor allem von der Dachneigung (idealerweise 35-45 Grad) und der Ausrichtung zwischen Südost und Südwest abhängig. Dennoch eignen sich fast jedes Dach oder jede Fläche für die Installation einer Solaranlage. Von Anfang an berücksichtigen wir die örtlichen Gegebenheiten in unserer Planung und bei der Berechnung der tatsächlichen Leistung.

Wir haben für jeden Anwendungsbereich die passende Lösung.

Gebäudeintegrierte PV

Eine Photovoltaik-Anlage an der Fassade eines Gebäudes kann Ergänzung oder Alternative zu einer PV-Dachanlage sein.

Neben der Stromerzeugung durch die Module bietet die Fassaden-PV Schutz vor Wettereinflüssen auf die Gebäudehülle und kann zur Wärmedämmung beitragen. Ebenso werden die PV-Module als architektonisches und zeitgenössisches Stilelement genutzt.

Auch wenn der Ertrag an der Gebäudehülle nicht so hoch ist wie bei einer Dachanlage, so ist der Beitrag für den Klimaschutz und das Einsparen von Energiekosten gegeben.

Photovoltaik + Gründach

Gründächer unterstützen die Klimaregulierung für Gebäude und Stadt. Dächer mit Bitumenschweißbahnen können Temperaturen zwischen 70 und 80 Grad Celsius erreichen, Dächer mit Kiesschüttung Werte zwischen 50 und 65 Grad Celsius. Mit begrünten Dachflächen dagegen entstehen wesentlich niedrigere Temperaturen von etwa 35 Grad Celsius.

Unter Verwendung einer entsprechenden Unterkonstruktion ist es möglich, die Solaranlage ohne mechanische Befestigung an der Dachstruktur zu realisieren. So werden Punktlasten vermieden und weitere Kosten wie Dach- und Dichtungsarbeiten können eingespart werden. Durch die reduzierte Umgebungstemperatur infolge von Verdunstungskühlung haben die Solarmodule zudem einen höheren Wirkungsgrad.

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Freiland-Anlage

Freilandanlagen haben das Ziel, bei geringem Installations- und Betriebsaufwand möglichst viel Energie zu erzeugen.

Da diese Form der PV-Anlage viel Platz braucht, sind Freilandanlagen oftmals im ländlichen Raum angesiedelt. Acker- und Grünlandflächen in benachteiligten Gebieten – also die Flächen, die sich schwer bewirtschaften lassen – eignen sich für Solarparks. Aber auch auf ehemaligen Militärflächen, versiegelten Flächen sowie auf Seitenrandstreifen entlang Autobahnen und Schienenwegen finden Freilandanlagen ihren Platz.

Je nach Standort ist ein jährlicher Stromertrag von mehreren Hunderttausend Kilowattstunden pro Hektar möglich.

Dach-PV

Allgemein gelten Satteldächer mit einer Ausrichtung nach Süden, Westen oder Osten sowie einer Neigung von 30-45 Grad als perfekt geeignet für eine Solaranlage.

Aber auch auf Flach- oder Scheddächern lassen sich PV-Anlagen installieren. In der Regel sind nur reine Norddächer für Photovoltaik nicht geeignet.

Dächer von Lager- und Produktionshallen sind ideal für eine Photovoltaikanlage. Sie sind meist groß, relativ eben, begehbar und robust.

Sollten Ihre Dächer sanierungsbedürftig oder mit Asbest belastet sein, können Dacharbeiten über eine nach der Sanierung installierten Photovoltaikanlage finanziert werden.

Agri-Photovoltaik

Bei der Agri-Photovoltaik kommt die Doppelnutzung einer landwirtschaftlichen Nutzfläche zum Tragen.

Wir achten bei der Aufständerung darauf, dass eine Nutzung und Pflege der Fläche durch Schafbeweidung möglich ist. Dank der Umzäunung und Videoüberwachung sind die Tiere vor Wölfen und anderen Raubtieren geschützt.

Mit Baubeginn erfolgt eine Aushagerung des Bodens, gefolgt von der Einsaat regional spezifische Pflanzenarten. Diese dienen auch als Weiden für Bienen und Insekten.

Neben dem Anbau und der Erzeugung von Nahrungs- oder Futtermitteln wird auf Fläche über Photovoltaikanlage erneuerbarer Strom produziert. Das Fraunhofer Institut für Solar Energiesysteme (ISE) sieht weltweit ein großes Potenzial für diese Technik: Allein in Deutschland könnten 1.700 Gigawatt an PV-Leistung auf landwirtschaftliche Flächen verbaut werden. 

Floating PV

Schwimmende Photovoltaik-Anlagen eignen sich insbesondere auf Baggerseen, die für die Öffentlichkeit gesperrt sind. Sie gehören zu einem weiteren wichtigen Bestandteil der Energiewende und hin zur Klimaneutralität. 

Die sogenannte Floating-PV bringt zudem den Vorteil mit, dass durch die Kühlung des Wassers bei den schwimmenden Solarmodulen im Vergleich zu Freiflächen- oder Dachanlagen die Effizienz besonders hoch und ein Mehrertrag möglich ist.

Photovoltaik: Investition + Vergütung

Mit einer Solaranlage haben Sie langfristig einen sicheren Ertrag. Aus ökologischer Sicht lohnt sich die PV-Anlage bereits ab dem ersten Tag, denn Sie trägt dazu bei, dass weniger Kohlendioxid in die Atmosphäre ausgestoßen wird.

Nutzen Sie den erzeugten Strom und senken Sie Ihren Energiebezug. Strom, den Sie nicht selbst verbrauchen, können Sie ins Netz einspeisen. Dafür erhalten Sie eine gesetzlich festgelegte und langfristige Einspeisevergütung. Die Höhe ist abhängig von der Größe der Anlage und dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme und wird für 20 Jahre garantiert ausgezahlt.

Aktuell (Stand: Oktober 2021) beträgt der durchschnittliche Strompreis vom Erzeuger 31,89 Cent pro kWh. Solarstrom wird in kleinen Anlagen für durchschnittlich 10 Cent pro kWh produziert.

In diesem Fall gilt:
Je höher der Eigenverbrauch an selbst erzeugtem Strom, desto schneller rechnet sich die Anlage.

Der Eigenverbrauch kann noch gesteigert werden, wenn die Photovoltaik-Anlage mit einem Batteriespeicher und einer Wärmepumpe erweitert wird.

Photovoltaik: Fördermittel + Finanzierung

Bund, Länder, Gemeinden sowie Energieversorgungsunternehmen stellen Fördermittel für die Durchführung von Energiesparprojekten und für den Einsatz erneuerbarer Energien bereit.

Im Rahmen der Minderung der Schadstoffemissionen in Deutschland gibt es aktuell eine Vielzahl von Förderungen und günstigen Krediten zur Finanzierung eines Neubaus oder eines Sanierungsobjektes.

Die Förderprogramme werden auf unterschiedliche Weise subventioniert. Jedes Projekt muss individuell betrachtet werden, um die passende Förderung zu finden und um alle Möglichkeiten ausschöpfen zu können.

Mit unserer langjährigen Erfahrung ermitteln wir das passende Förderprogramm für Ihr Vorhaben und übernehmen die Abwicklung der Förderanträge.

Auch zu Fragen einer möglichen Finanzierung oder zu Contracting+Pacht Ihres Projekts stehen wir beratend an Ihrer Seite.

Mit uns sparen Sie Zeit und Antragsfehler werden vermieden.

PV-Pflicht ab 2022 in Baden-Württemberg

Die Politik möchte den Ausbau der klimafreundlichen Photovoltaik beschleunigen. Die Landesregierung Baden-Württemberg hat dazu das Klimaschutzgesetz novelliert und um die Pflicht zur Installation von Solaranlagen in bestimmten Bereichen ab 2022 erweitert.

Konkret bedeutet dies, dass bei Neubauten von Nichtwohngebäuden ab dem 1. Januar 2022 eine Photovoltaikanlage installiert werden muss. Diese ist nicht zwangsläufig auf dem Gebäudedach anzubringen. Es ist auch möglich, die Module an der Außenfläche des Gebäudes oder im direkten räumlichen Umfeld zu installieren. Alternativ ist auch der Einsatz einer thermischen Solaranlage möglich.

Auch neue offene Parkplätze mit mehr als 35 Stellplätzen müssen ab 2022 mit einer PV-Anlage überdacht werden. Für den Neubau von Wohngebäuden gilt die PV-Pflicht ab Mai 2022 und ab 1. Januar 2023 auch bei grundlegenden Dachsanierungen.

Was den Umfang der Anlage betrifft, so muss die neu installierte PV-Anlage beim einfachen Nachweis 60 Prozent der solargeeigneten Gebäudedach- oder Stellplatzfläche belegen. Im erweiterten Nachweis bei Betrachtung von solargeeigneten Teildachflächen sind 75 Prozent vorgeschrieben. Sollten die Baukosten der PV-Anlage unverhältnismäßig hoch sein, so kann auf Antrag die Größe der Anlage verkleinert werden. Die Schwellenwerte für die Kosten der PV-Anlage betragen 20 Prozent im Verhältnis zu den Planungs- und Baukosten bei Gebäuden und 30 Prozent im Verhältnis zu den den Planungs- und Baukosten bei Stellplätzen.

Photovoltaik + Stromspeicher

Der Eigenverbrauch Ihrer erneuerbaren Energielösung kann gesteigert werden, wenn die Photovoltaikanlage mit einem Batteriespeicher erweitert wird. Diese Kombination ermöglicht Ihnen größtmögliche Unabhängigkeit von Ihrem Energieversorger.

Ein Stromspeicher speichert die Solarenergie, sofern sie nicht direkt verbraucht wird und stellt diese zur späteren Nutzung zur Verfügung. Das kann den Eigenverbrauch erheblich steigern.

Ein Stromspeicher kann problemlos auch nachträglich bei einer bereits laufenden Photovoltaikanlage eingebaut werden. Als Planungsbüro (TGA) unterstützen wir Sie gerne bei Ihrer individuellen Energielösung.

Photovoltaik + Wärmepumpe

Die Wärmepumpe ist die effizienteste Art der elektrischen Wärmeerzeugung.

Mit einer Wärmepumpe haben Sie die Möglichkeit, Ihren eigens erzeugten Photovoltaikstrom sinnvoll und effizient zu nutzen.

Je nach Bauart der Wärmepumpe und des Wärmeverteilsystems können aus einer Kilowattstunde Strom bis zu fünf Kilowattstunden Wärme erzeugt werden. So heizen Sie Ihr Gebäude zuverlässig und steigern zudem den Nutzen Ihrer Photovoltaikanlage.

Dies ermöglicht Ihnen nach Amortisation der Anschaffungskosten eine günstige und umweltfreundliche Wärmeversorgung.

Wir zeigen Ihnen als Planungsbüro (TGA) und Generalunternehmer Ihre individuellen Energielösungen auf.

PVT / Photovoltaik + Solarthermie

PVT-Kollektoren, auch Hybridkollektoren genannt, liefern gleichzeitig Solarstrom und Sonnenwärme. Diese Technik nutzt die Energie der Sonne sowohl zur Strom- als auch zur Wärmeerzeugung und lässt sich zusätzlich mit einer Wärmepumpe kombinieren.

Es wird mit einem Bauteil und weniger Fläche eine höhere Energieausbeute erzielt. Dies verursacht geringere Kosten bei der Produktion und Montage, steigert den Autarkiegrad und macht das Projekt effizienter.

Gerade für Schwimmbäder, Kliniken oder auch Hotelanlagen, die tagsüber einen hohen Wärme- und Strombedarf haben, sind PVT-Kollektoren ideal. 

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