Klimawandel: Ist das Klima noch zu retten?

Seit Montag tagt die Weltklimakonferenz in Bonn. Bis zum 17. November werden die Vertreter der UN-Mitgliedsstaaten darüber debattieren, wie die Ziele des Pariser Klimaabkommens erreicht werden können.

 

Internationaler Klimaschutz:

2015 wurde das Pariser Klimaschutzabkommen verabschiedet. Es gilt als Meilenstein der internationalen Umweltpolitik. Erstmals einigten sich nahezu alle Länder der Welt, gemeinsam gegen den Klimawandel vorzugehen.

Das 2015 festgesetzte Ziel ist es, die Erderwärmung auf weniger als 2°C gegenüber dem vorindustriellen Wert zu begrenzen. Das Abkommen verpflichtet Staaten völkerrechtlich dazu, Maßnahmen zur Erreichung dieses Ziels zu ergreifen.

Dabei besteht für Deutschland noch Nachholbedarf. Der Umweltministerin zufolge habe in den letzten 20 Jahren keine Bundesregierung genug für die Klimaziele getan.

Klimawandel: Mit Fakten gegen jeden Zweifel

Der Klimawandel ist wissenschaftlich belegt. Und das schon seit fast 30 Jahren! Der 1990 veröffentlichte erste Bericht des Weltklimarats stellt fest, dass menschliche Aktivitäten die Zusammensetzung der Atmosphäre verändern.

Dadurch erhöht sich die Durchschnittstemperatur der Erde. Dieser so genannte Treibhauseffekt setzte sich in den letzten Jahren fort. Die vergangenen drei Jahre waren hintereinander jeweils die heißesten der Geschichte.

Was sind die Gründe für den Klimawandel?

Der Klimawandel wird durch den Ausstoß von Treibhausgasen verursacht. Die bekanntesten Treibhausgase sind Kohlenstoffdioxid und Methan.

Kohlenstoffdioxid entsteht in großen Mengen durch Transportmittel, Heizungen und die Förderung fossiler Energieträger. Seit Beginn der Industrialisierung nahmen Verkehr, industrielle Produktion und Strombedarf stetig zu. Dadurch stieg die CO2-Konzentration in der Atmosphäre in den letzten 250 Jahren um rund 45 Prozent an.

Auch die industrielle Massentierhaltung befeuert den Treibhauseffekt. Die Konzentration des zweitwichtigsten Treibhausgases Methan steigt durch die flächendeckende Haltung von Kühen und Schweinen rasant an.

Auch Deutschland ist vom Klimawandel betroffen

Die internationalen Folgen des Klimawandels sind alarmierend. In der Arktis schmelzen Dauerfrostböden, der Wasserspiegel steigt, die Durchschnittstemperatur der Erde und der Ozeane erhöht sich. Ökosysteme geraten aus dem Gleichgewicht und Extremwetterereignisse nehmen zu.

Einige dieser Folgen sind auch bei uns zu beobachten. In Deutschland wird es heißer und es kommt häufiger zu Stürmen und starkem Regen. In diesem Jahrhundert vervierfachten sich die Tropennächte in deutschen Großstädten. Das stellt vor allem für alte und kranke Menschen ein Gesundheitsrisiko dar.
Auch für deutsche Unternehmen ist der Klimawandel ein Risiko. Unternehmensprozesse werden durch extreme Wetterbedingungen zunehmend gestört und verzögert.

Was aber kann der Einzelne tun?

So lange alles bleibt wie es ist, intensivieren sich die negativen Folgen des Klimawandels.
Zeit, zu handeln! Jeder Einzelne kann dazu beitragen, den Klimawandel zu stoppen.

Umweltfreundliches Handeln muss nicht teuer sein. Die persönlich verursachten Treibhausgas-Emissionen gehen vor allem auf den Energieverbrauch im Haushalt zurück. Dabei gilt: Wo viel verbraucht wird, lässt sich auch viel einsparen. Mit einfachen Maßnahmen lässt sich der Strom- und Heizbedarf reduzieren. Das schont die Umwelt und senkt nebenbei die Kosten.

Photovoltaik: Strom aus Sonnenlicht

Für Hausbesitzer lohnt sich selbst erzeugter Strom aus erneuerbaren Energien doppelt. Bei der Produktion von Wind- oder Solarstrom fällt kein CO2 an. Zudem lässt sich mit einer eigenen Photovoltaikanlage viel Geld sparen. Ab dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme machen Sie sich unabhängig von den Strompreisen.

Mit einer eigenen Photovoltaikanlage werden Sie zum Energieerzeuger und lassen Sie die Sonne für sich arbeiten.

Was auf internationaler Ebene für den Klimaschutz getan werden kann, wird noch bis Freitag debattiert. Abgesehen davon können wir schon jetzt damit anfangen, unsere Umwelt zu schützen.
Für eine saubere Zukunft.

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