Photovoltaik

Strom aus Sonnenlicht.
Eine Anlage für die Zukunft.

Photovoltaik-Anlage

Werden Sie Energieerzeuger und lassen Sie die Sonne arbeiten. Produzieren Sie Ihren eigenen Solarstrom.

Schon jetzt zeigt sich deutlich, dass die weltweiten Vorräte fossiler Brennstoffe wie Erdöl, Erdgas und Kohle endlich sind und somit immer knapper werden. Nach dem Prinzip: Angebot und Nachfrage werden diese mit Sicherheit in Zukunft immer teurer. Wer sich und kommende Generationen absichern will, setzt heutzutage auf Erneuerbare Energien. Dabei spielt Photovoltaik eine immer größere Rolle, denn in der Sonne liegt ein unendliches und gleichzeitig kostenloses Energiepotenzial.

Jeder kann von Photovoltaik profitieren.

Photovoltaik kann im privaten Haushalt, in Gewerbebetrieben und großflächig in Solarwärmekraftwerken zum Einsatz kommen.
Fast jedes Dach eignet sich für die Installation einer Solaranlage und die Sonneneinstrahlung und Anzahl der Sonnenstunden in Deutschland ist ausreichend, um mit einer Solaranlage Gewinn zu erwirtschaften. Dabei gibt es keine bedeutenden Unterschiede zwischen Nord- und Süddeutschland – der Stromertrag ist vor allem von der Dachneigung, Ausrichtung und möglichen Störfaktoren abhängig.

   Anschaffung und Förderung  

Mit einer Solaranlage, haben Sie einen sicheren und langfristigen Ertrag.

Sie senken nicht nur Ihren Energieverbrauch sondern bekommen zusätzlich für den überschüssigen Strom, den Sie ins Netz einspeisen, eine gesetzlich festgelegte Einspeisevergütung.

Die Förderung geschieht einerseits durch die Vergabe günstiger Kredite an Privatpersonen und Unternehmer, die in eine Photovoltaik-Anlage investieren, andererseits durch die so genannte „EEG-Umlage“. Das ist die Vergütung, die Solarstromproduzenten für ins Netz eingespeisten Strom erhalten. Die Höhe der EEG-Umlage ist abhängig von der Größe der Anlage und dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme und wird für 20 Jahre garantiert gleichbleibend ausgezahlt.
Die aktuellen Fördersätze werden jedes Quartal von der Bundesnetzagentur veröffentlicht. Seit 2017 wird die Vergütung des erneuerbaren Stroms über Ausschreibungen geregelt und nicht länger staatlich festgelegt.

  Kosten und Instandhaltung  

Photovoltaik schont neben der Umwelt auch Ihren Geldbeutel.

Aus ökologischer Sicht lohnt sich die Photovoltaik-Anlage bereits ab dem ersten Tag, denn Sie trägt dazu bei, dass weniger Kohlenstoffdioxid in die Atmosphäre ausgestoßen wird. Die genaue Amortisationszeit der Anlage ist jedoch von mehreren Faktoren abhängig, der Höhe Ihres Stromverbrauchs, der Größe der Anlage und der Art der Stromnutzung.

Soll der Strom für die Einspeisung oder den Eigenverbrauch produziert werden? Wie viel Dachfläche steht zur Verfügung? In der Regel gilt: Ist der Solar-Strom günstiger als der Strom vom Netz, lohnt sich bereits die Eigenversorgung. Aktuell (Stand: Juni 2017) beträgt der durchschnittliche Strompreis vom Erzeuger 29,16 Cent pro kWh. Solarstrom wird in kleinen Anlagen für durchschnittlich 10 Cent pro kWh produziert.
In diesem Fall gilt: Je höher der Eigenverbrauch an selbst erzeugtem Strom ist, desto schneller rechnet sich die Anlage. Der Eigenverbrauch kann noch gesteigert werden, wenn die Photovoltaik-Anlage mit einem Batteriespeicher und einer Wärmepumpe erweitert wird.

Ist die Anlage einmal installiert, sind die laufenden Kosten gering. Solaranlagen sollten regelmäßig überprüft werden, im Regelfall sind jedoch keine größeren Wartungsarbeiten nötig.

   Das Prinzip des Systems   

Stom aus Sonnenlicht: Photovoltaik, die direkte Umwandlung von Sonnenenergie in Solarstrom.

In einer Photovoltaik-Anlage ist die Solarzelle der Ort, an dem mittels des so genannten photoelektrischen Effekts Strom produziert wird.
Eine Solarzelle enthält zwei Schichten eines Halbleiters, meist Silizium. In den Halbleiter werden Fremdatome eingebracht, um damit eine gezielte Veränderung der Leitfähigkeit zu erreichen. Dieser Prozess wird Dotieren genannt. Dabei wird eine Schicht negativ und die andere positiv leitend. In der Grenzschicht entsteht ein elektrisches Feld. Treffen Sonnenstrahlen darauf, entstehen durch Lichtabsorption freie Ladungsträger. Diese werden dann durch das elektrische Feld bewegt und erzeugen eine elektrische Spannung. Diese Spannung ist die Ursache für elektrischen Strom.
Dieser kann zur direkten Verwendung für den Betrieb elektrischer Geräte im Haushalt genutzt oder in Batterien gespeichert werden. Durch einen Wechselrichter kann der Gleichstrom in Wechselstrom umgewandelt und in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden.

Photovoltaik in Kombination mit anderen Heiztechniken

Photovoltaik-Kapitalanalge AWO Freiburg 45 kWp

Diese Kombination ermöglicht Ihnen größtmögliche Unabhängigkeit von Ihrem Energieversorger. Ein Stromspeicher speichert die Solarenergie, sofern sie nicht direkt verbraucht wird, und stellt diese zur späteren Nutzung zur Verfügung. Das kann den Eigenverbrauch erheblich steigern, denn tagsüber – wenn der meiste Solarstrom produziert wird – wird z. B. in einem Haushalt im Allgemeinen weniger Energie verbraucht als am Morgen und am Abend. Ein Stromspeicher kann problemlos auch nachträglich bei einer bereits laufenden Photovoltaik-Anlage eingebaut werden.

Die Wärmepumpe ist die effizienteste Art der elektrischen Wärmeerzeugung. Unter Nutzung kostenloser Umweltwärme gewinnt sie aus einer Kilowattstunde Strom bis zu vier Kilowattstunden Wärme. Dabei macht es in vielerlei Hinsicht Sinn, für den Betrieb der Wärmepumpe den Solarstrom vom eigenen Dach zu nutzen. Die Kombination von Photovoltaik und Wärmepumpe steigert den Eigenverbrauch der Solaranlage deutlich und erhöht somit deren Wirkungsgrad. Das ermöglicht Ihnen eine günstige, umweltfreundliche und unabhängige Wärmeversorgung.

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