5 Tipps: Strom sparen im Haushalt

Strom sparen schont die Umwelt, das weiß jeder. Aber auch für Ihren Geldbeutel können einfache Stromspar-Maßnahmen einen großen Unterschied machen. Wir stellen Ihnen einfache und sofort umsetzbare Tipps vor, mit denen Sie Ihre Stromkosten senken.

Strom sparen im Haushalt

Rund ein Viertel der in Deutschland erzeugten Strommenge wird in Haushalten verbraucht. Was die wenigsten wissen: Ein großer Anteil der dabei anfallenden Kosten kann vermieden werden. Im Durchschnitt kann jeder Haushalt pro Jahr 350 Euro sparen – wenn einige Maßnahmen zum Strom sparen berücksichtigt werden.

Schon die richtige Nutzung von vorhandenen Geräten kann viel Geld sparen. So können Elekrogeräte ohne Stand-by-Betrieb mit einer schaltbaren Steckerleiste bei Bedarf an- und ausgeschaltet werden. So werden Leerlaufverluste vermieden, die bisher jeden deutschen Haushalt im Jahr 50 bis 100 Euro kosten und beachtliche fünf Prozent des landesweiten Stromverbrauchs ausmachen.

Beim Neukauf von Geräten darauf zu achten, dass diese vollständig ausgeschaltet werden können. Ein Haushalt mit vier Personen, der konsequent auf energieeffiziente Geräte setzt, kann damit seine jährlichen Stromkosten halbieren!

1. Strom sparen mit Energiesparlampen

Schon einfache Maßnahmen können die Energieeffizienz im Haushalt erheblich steigern. Zum Beispiel: das Austauschen von herkömmlichen Glühbirnen mit Energiesparlampen. Allein dadurch steigt die Energieeffizienz eines Haushalts um das Fünffache.

Das senkt die Stromkosten gewaltig. Auch der Umwelt tut der Umstieg gut: In der gesamten Europäischen Union können durch die Umstellung auf Energiesparlampen bis 2020 mehr als 15 Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid eingespart werden.

2. Energieeffiziente Kühlschränke

Kühl- und Gefriergeräte sind in der Regel ganzjährig in Betrieb. Bei einer durchschnittlichen Nutzungsdauer von 15 Jahren fallen deshalb auch kleine Unterschiede im Stromverbrauch ins Gewicht. Es lohnt sich also fast immer, das energiesparendste Gerät zu kaufen.

Dabei ist zu beachten: Kühlschränke mit eingebautem Gefrierfach haben den höchsten Energieverbrauch. Eine separate Gefriertruhe ist stromsparend.

Weiterhin lohnt es sich, Kühl- und Gefriergeräte in kühler Umgebung, möglichst weit entfernt von Heizkörpern, aufzustellen.

3. Energie sparen beim Wäsche waschen

Auch beim Waschen lässt sich mit ein paar Tipps viel Strom sparen. Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass die Temperatur des Waschgangs die hygienische Qualität der Wäsche bestimmt. Das ist nur zum Teil richtig. Wichtiger ist die Qualität des Spülwassers, das Waschmittel und die Faserqualität der Wäsche.

Es lohnt sich, öfter mit niedrigen Temperaturen zu waschen. Zum Beispiel spart ein Waschgang mit 65°C statt 95°C schon etwa 30 Prozent an Strom. Ein Verzicht auf die Vorwäsche spart weitere 20 bis 30 Prozent.

Auch wichtig zu beachten ist, stets mit gefüllter Trommel zu waschen. Sparprogramme lohnen sich, dagegen sind Schonwaschgänge teuer: Sie schlagen mit ca. vierfachem Stromverbrauch zu Buche!

4. Spülmaschinen: Energieeffizienz erhöhen

Ähnliches gilt für die Nutzung von Spülmaschinen. Der Verzicht auf das Vorspülen des Geschirrs lohnt sich, die Spülmaschine sollte stets vollständig gefüllt sein und möglichst mit Sparprogrammen betrieben werden.

Auch hier lohnt sich das Herunterschalten der Temperatur: Ein Spülgang mit 50°C statt 60 °C spart ca. ein Viertel der anfallenden Stromkosten.

Ein weiterer Tipp ist es, nach Ende des Spülgangs die Maschine auszuschalten und die Tür zu öffnen. So trocknet das Geschirr durch Eigenwärme, was einen weiteren maschinellen Vorgang überflüssig macht.

5. Strom sparen beim Kochen

Ein Elektroherd verbraucht Strom im Wert von jährlich etwa 70 Euro und gehört damit zu den Großverbrauchern in deutschen Haushalten. Ein Gasherd ist zwar in der Anschaffung teurer, nutzt die Energie aber effizienter und ist zudem durch den Energieträger Gas preiswerter.

Weitere Tipps, um beim Kochen und Backen Energie einzusparen:

  • Langkochende Gerichte in einem Schnellkochtopf zubereiten. Das spart die Hälfte an Zeit und 30 Prozent an Strom.
  • Die richtige Topfgröße trägt ebenfalls maßgeblich zur effizienten Energienutzung bei.
  • Möglichst mit geschlossenem Topfdeckel kochen. Ein gekippter Deckel benötigt die doppelte Energiemenge. Ohne Deckel ist sogar die dreifache Menge an Energie nötig!
  • Bei Backzeiten über 40 Minuten kann der Backofen in der Regel 10 Minuten vor Ende der Backzeit ausgeschaltet werden.
  • Im Umluftbetrieb kommt ein Backofen mit 20 °C bis 30 °C niedrigeren Temperaturen als bei Ober- und Unterhitze aus. Das spart zwischen 25 und 40 Prozent der Stromkosten.

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